Wer liebt, vollbringt selbst Unmögliches!

                                                                               (Budda)

 

Jahresbericht 2014/2015

 


Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitglieder des Freundeskreises,


wie in jedem Jahr  möchten wir Ihnen über die Arbeit im LTW Resource Centre

und über die weitere Entwicklung berichten. Es hat uns mit Freude erfüllt, dass wir

dank Ihrer Hilfe und Unterstützung auch für die kommenden Monate (Juli2015/Juli2016)

John 12.500 Eu überweisen können für die Weiterentwicklung seiner Arbeit.

Unser Zentrum hat sich erfreulich entwickelt trotz der zunehmenden Gewaltausbrüche,

 über die John die letzten Monate berichtete, und einem Winter, der heftige

 Überschwemmungen gebracht hat. Die Zahl der Kinder, der Jugendlichen und auch

der Erwachsenen, die Hilfe und Kontakt im Zentrum suchen, ist ständig gewachsen.

John berichtet über die Entwicklung und die daraus erwachsenden Überlegungen

in seinem Brief vom 15.7.2015:

 

Wir hatten ein Treffen, in dem es um die Zahl der Kinder , die alle zur gleichen Zeit kommen, ging. Wir arbeiten an einem System, das wir nach den Winterferien einführen. Wir wollen sie in Altersgruppen, Klassenstufen einteilen und sie jeweils jeweils im Stundentakt kommen lassen. Die Kinder müssen einsehen, dass wir sie, auch wenn wir es möchten, unmöglich alle zur gleichen Zeit betreuen können.

Wir werden weiter  das Basketballfeld zur Verteilung von Nahrung und Kleidung und für  Ferienprogramme , Spiel und Spaß benutzen.

Das Haus wird umgestaltet in ein Studier- und Beratungszentrum mit Bücherregalen an den Innenwänden. Wir haben eine Menge Nachschlagewerke und Lesestoff geschenkt bekommen, und wir hoffen auf mehr, um alle Regale füllen zu können. Es wird eine kleine Bücherei.

Auch die Erwachsenen sind herzlich eingeladen zum Lesen und zum Schweigen…

Sobald das Geld eintrifft, werden wir Holz kaufen und jemanden suchen, der die Regale baut.

Der Anbau bleibt Beschäftigungsraum für alle Nachmittagsveranstaltungen,

 Singen, traditionelles Tanzen, Trommeln eingeschlossen. Wir planen auch, diesen Raum an einigen Vormittagen  in der Woche oder im Monat für HIV-, Aids-, TB- und allgemeine Gesundheitstests zu nutzen…..

Ich werde meine Outreach-Arbeit weiterführen und an der Entwicklung in  den verschiedenen Gemeinden weiterarbeiten als Teil meiner täglichen Aufgabe als Streetworker.

 

Unseren eigener Versuch, die räumliche und soziale Erweiterung des Zentrums in dem von John beschriebenen Sinne durch ein Projekt mit öffentlichen Fördermitteln (Bengo) zusätzlich zu unterstützen, mussten wir vorläufig aufgeben. Die von uns aufzubringenden Gelder würden unsere jetzigen Möglichkeiten weit überfordern.

Unsere neue Homepage erreicht Ihr unter:

light-the-way.net

Bitte gebt diese Adresse weiter an Freunde und Bekannte.

 

Wir grüßen Euch voller Dankbarkeit


Michael, Andreas und Anke

19.7.2015