"Freundeskreis Light The Way Kapstadt, Südafrika e.V."




Jahresbericht 2013/2014

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

das Jahr 2013/2014 war ein ereignisreiches Jahr und dank Ihres Interesses an Johns Arbeit in Lost City und Ihrer Spendenfreudigkeit auch ein erfolgreiches.  Wie im Sommer 2013 können wir auch dieses Jahr John 12.500 € für das "Light The Way Resource Centre" als  Jahresbudget zur Verfügung stellen.

Außerdem haben wir für die Beschäftigung einer Mitarbeiterin, die John in seiner Arbeit entlasten soll, 5.000 € vorgesehen.

Nach diesen Ausgaben verbleiben zum jetzigen Zeitpunkt etwa

5.000 € auf dem Spendenkonto, so dass wir zuversichtlich sind, mit Ihrer Hilfe auch im Juni 2015 ein Jahresbudget in etwa gleicher Höhe zur Verfügung zu haben.

 

Das vergangene Jahr begann für John mit einer großen Freude. Im Juni 2014 erblickte Adam das Licht der Welt, sein Enkelsohn.

Wenige Wochen später durften wir uns über Johns Besuch in Lüneburg freuen. Neben vielen persönlichen Kontakten und Gesprächen gab es natürlich auch viele Aktivitäten für Light The Way:

 

  • ein gemeinsames Chorwochenende  mit John und Joachim Goerke und dem "Chor für freies Kreissingen, Lieder des Herzens und Stille",

 

  • ein Konzert und ein Gottesdienst in der Kreuzkirche in Lüneburg mit Pastor Bernd Skowron, Joachim Goerke, Mitgliedern des Chors und John als Gast,

 

  • ein Besuch im Kindergarten der Kreuzkirche,

 

  • nicht zu vergessen der Workshop mit Studierenden der Universität Lüneburg zu Fragen der sozialen Situation in den Townships von Kapstadt.

 

 

Die Veranstaltungen haben viel Freude gemacht, das Interesse

an Johns Arbeit neu belebt und "Light The Way" vielen Menschen näher gebracht. Auch großzügige Spenden haben das deutlich werden lassen.

Nach seiner Rückkehr war John sofort wieder mit den sozialen Spannungen und Problemen konfrontiert. Erneut war im Resource Center eingebrochen worden und Reparaturarbeiten waren nötig.

Im Laufe des Sommers kam es zu Ausschreitungen und Schießereien auf offener Straße.

Die Gefährdung der Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren wurde immer deutlicher. Sehr schwierig sie vor den Drogen zu schützen.

John hat deshalb den Wunsch das Resource Center zu erweitern,

um mehr Kinder aufnehmen und das pädagogische Angebot erweitern  zu können.

"Ich möchte den Kindern die Erfahrung ermöglichen, dass es noch etwas anderes gibt als Drogen und Gewalt."

"Bei den Kleinen muss man anfangen!"

Inzwischen hat sich die Lage auf den Straßen wieder etwas beruhigt.

Zu Weihnachten und zu Ostern wurden mit Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer Kinder beschenkt und Familien bei einem Kälteeinbruch mit Decken und warmer Kleidung aus Sachspenden versorgt.

 

Wir danken Ihnen/Euch im Namen von John und seinen Helferinnen und Helfern für die großzügige Unterstützung und das ernsthafte Interesse an der Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen in

Lost City.

 

Wir grüßen Sie/Euch herzlich

 

Anke und Michael                                                   Lüneburg, im Juli 2014